Studienordnung

 

 

 

 

Magisterstudiengang

Geocomputing

 

 

 

 

 

 

 

 

Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau

 

Technische Universität Bergakademie Freiberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom (Datum der Unterzeichnung durch den Rektor)

 


Aufgrund von § 21 des Gesetzes über die Hochschulen im Freistaat Sachsen (Sächsisches Hochschulgesetz - SächsHG) vom 11. Juni 1999 (SächsGVBI. Nr. 11/1999 S. 293) hat der Senat der Technischen Universität Bergakademie Freiberg für den Magisterstudiengang Geocomputing folgende Studienordnung erlassen:

Anmerkung:      Maskuline Personenbezeichnungen in dieser Ordnung gelten ebenso für Personen femininen Geschlechts.

 

 

Inhaltsübersicht

 

II.    Studienordnung

§ 1  Geltungsbereich

§ 2  Beschreibung des Faches

§ 3  Berufsfelder

§ 4  Studienvoraussetzungen

§ 5  Studienberatung

§ 6  Studiendauer, Studienabschnitte und Studienbeginn

§ 7  Studienziele

§ 8  Inhalte des Magisterstudiums

§ 9  Lehrveranstaltungen

§ 10  Praktikum

§ 11  Gegenstand, Art und Umfang der Magisterprüfung

§ 12  Magisterarbeit

§ 13  Schlussbestimmungen

Anlage 1: Studienablaufplan

Legende zur Anlage 1

II.               Studienordnung

§ 1
Geltungsbereich

Diese Studienordnung regelt in Verbindung mit der Prüfungsordnung für den Magisterstudiengang Geocomputing und den aktuellen Prüfungs- und Studienordnungen der Studiengänge an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg Ziel, Inhalt, Aufbau und Gliederung des Studiums im Magisterstudiengang Geocomputing.

§ 2
Beschreibung des Faches

Der Magisterstudiengang Geocomputing an der TU Bergakademie Freiberg verbindet die Informatik mit den klassischen ingenieurwissenschaftlichen Bereichen des Geoingenieurwesens, insbesondere der Geotechnik, dem Bauen in der Erde, dem Bergbau, der Erdöl- und Erdgastechnik und der Grundwassertechnik. Das Studienangebot soll der weitgehenden Durchdringung dieser ingenieurwissenschaftlichen Bereiche mit Methoden der Informatik Rechnung tragen, da zunehmend informationsverarbeitende Komponenten und Computer zur Organisation von Prozessabläufen, ihrer Planung und Modellsimulation eingesetzt werden. Die Entwicklung anwendungsbezogener Softwarekomponenten und die Nutzung von komplexer Software ist ein wesentliches Arbeitsfeld der Absolventen dieses Studienganges. Der Magisterstudiengang Geocomputing baut auf dem Wissen des Bakkalaureusstudienganges Network Computing oder eines vergleichbaren Studienganges auf und vermittelt den Studenten Grundkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Geobereich, die ihm ermöglichen:

-      in Zusammenarbeit mit den Fachleuten des Geoingenieurwesens Technologien zur wirtschaftlichen und umweltverträglichen Erkundung, Gewinnung, Förderung und Speicherung von festen mineralischen Rohstoffen (Kohle, Erze, Baurohstoffe etc.) und von gasförmigen und flüssigen Rohstoffen (Erdöl, Erdgas, Grundwasser etc.) unter Einsatz moderner Mittel und Methoden der Informatik zu planen, zu entwickeln und einzusetzen, die dazu notwendigen Anlagen umweltverträglich zu projektieren, auszuführen und betriebsführende Arbeiten auf all diesen Gebieten zu lenken und zu leiten,

-      in Kooperation mit den Fachleuten des Geoingenieurwesens die Erdkruste als Baugrund und Bauraum sowie als Quelle von Roh- und Baustoffen nachhaltig zu nutzen. Dieses Fachgebiet ist zwischen Geotechnik und Bauingenieurwesen angesiedelt und gewinnt mit zunehmender Urbanisierung an Bedeutung, wobei komplexe Computer-Simulationsmodelle Grundlage der Projektierung und eines optimierten Bauablaufes sowie Überwachungs-Software die Basis für die Sicherheitstechnik bilden,

-      Methoden und Technologien zum Boden- und Gewässerschutz unter Nutzung moderner Methoden der Kommunikationstechnologie, Informatik und unter Einsatz von Computern zu konzipieren, zu planen und damit zum Schutz und Erhalt des Bodens und des tieferen Untergrundes (Grundwasserbereich) beizutragen,

-      den allgemeinen, für das Tätigkeitsfeld wichtigen Stand der Entwicklung in Wissenschaft und Technik, der Informatik und im Geoingenieurwesen zu analysieren, zu nutzen und weiterzuentwickeln.

§ 3
Berufsfelder

In der Regel sind die Absolventen aufgrund ihrer fundierten Ausbildung in Informatik, Angewandter Mathematik, Geoingenieurwesen und der umfassenden Methodenkenntnisse in Großunternehmen und in mittelständischen und kleinen Betrieben - sowohl national als auch international-, in Behörden und Forschungsinstitutionen einsetzbar.

Die Einsatzgebiete der Absolventen des Magisterstudienganges Geocomputing bilden die Erkundung, Erschließung und  Produktion von Rohstoffen und Energieträgern aus der Erdkruste, das Bauen in der Erde sowie die Sanierung und der Schutz des Grundwassers. Schwerpunkte bilden dabei die umfassende Simulation von Prozessen im Untergrund unter Nutzung von komplexen Geoinformationssystemen, der Einsatz und die Steuerung von intelligenten Sensoren und Werkzeugen, die Optimierung der Abbau-, Produktions- und Sanierungsprozesse im Untergrund und die Planung und Ausführung von Bauten in und unter der Erde.

Die Ausbildung im Magisterstudiengang Geocomputing befähigt die Absolventen, ingenieurtechnische Aufgabenstellungen des Geoingenieurwesens unter Einbeziehung der erworbenen spezialisierten Kenntnisse in Informatik, Kommunikationswissenschaften, Computertechnik und Betriebswirtschaft auf modernstem Niveau zu lösen.

§ 4
Studienvoraussetzungen

(1)   Allgemeine Studienvoraussetzungen sind

1.  ein Bakkalaureat / Bachelor in „Network Computing“, Mathematik oder Informatik in einem sechssemestrigen Bachelor / Bakkalaureusstudiengang einer Hochschule der Bundesrepublik Deutschland oder ein nach Landesrecht äquivalenter Abschluss eines sechssemestrigen Bachelor / Bakkalaureusstudiengangs oder

2.      ein Bakkalaureat / Bachelor in einem anerkannten universitären naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen sechssemestrigen Bachelor / Bakkalaureusstudiengangs einer Hochschule der Bundesrepublik Deutschland oder ein nach Landesrecht äquivalenter Abschluss. Der Studiengang sollte innerhalb der Regelstudienzeit beendet und mindestens mit Note 2 abgeschlossen sein. Die Anerkennung von Studienvoraussetzungen ist darüber hinaus in Ausnahmefällen auf Antrag möglich. Über diesen Antrag entscheidet auf Vorschlag des Prüfungsausschusses der Fakultätsrat. Die Anerkennung der Studienvoraussetzungen kann der Fakultätsrat in diesen Fällen auch unter Vorbehalt der Erfüllung von Auflagen erteilen.

3.   Ausländische Bewerber haben ausreichende deutsche Sprachkenntnisse durch einen bestandenen DSH-Test oder durch andere Sprachnachweise gemäß der jeweils gültigen Immatrikulationsordnung der TU Bergakademie Freiberg nachzuweisen.

(2) Die allgemeinen Studienvoraussetzungen begründen kein Recht auf einen Studienplatz bzw. eine Immatrikulation. Übersteigt die Bewerberzahl die vorhandene Kapazität, wird durch eine Auswahlkommission eine Eignungsfeststellung durchgeführt. Die Anzahl der Mitglieder der Auswahlkommission darf fünf nicht überschreiten, wobei die Professorinnen und Professoren über die Stimmenmehrheit verfügen müssen. Die Mitglieder der Auswahlkommission werden vom Prüfungsausschuss bestellt. Die Kommission wird durch den Fakultätsrat bestätigt.

§ 5
Studienberatung

(1) Die vorbereitende und studienbegleitende Studienberatung unterstützt die Studenten insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Ausgestaltung des Studiums mit besonderen Vorlesungen und bei Wechsel des Studienganges oder der Hochschule.

(2) Für fachbezogene und studienbegleitende Beratungen stehen auf Einzelnachfragen der Studiendekan sowie alle Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter zur Verfügung.

(3) Speziell in Prüfungsangelegenheiten kann zur Beratung neben dem Prüfungsausschuss auch der zuständige Bildungsbeauftragte in Anspruch genommen werden.

§ 6
Studiendauer, Studienabschnitte und Studienbeginn

(1) Das Studium gliedert sich in

-      ein 3-semestriges Magisterstudium mit Vorlesungen, Übungen und Praktika,

-      die Magisterarbeit im 4. Semester.

(2) Der Studienablaufplan für das Magisterstudium (Anlage 1) enthält alle Lehrver-anstaltungen sowie deren zeitliche Lage in den Semestern, die zu belegen sind, damit das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann. Die Studienordnung geht davon aus, dass die Lehrveranstaltungen durch die Studierenden vorbereitet  bzw. vertieft werden.

(3) Bis zur Zulassung zur letzten Fachprüfung des Magisterstudiums ist ein Nachweis über die Ableistung eines sechswöchigen Praktikums in einschlägigen Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Behörden  zu erbringen. Ein fachspezifischer Berufsabschluss  oder eine erfolgreiche Bakkalaureus-Abschlussarbeit mit einem Thema aus der Praxis des Geoingenieurwesens werden als Praktikum anerkannt (siehe auch § 9).

(4) Der Studienbeginn ist nur im Wintersemester möglich.

§ 7
Studienziele

(1) Die Studenten sollen

-      die Fähigkeit erwerben, informationelle, naturwissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen, zu beurteilen und zur Entwicklung von Verfahren und Technologien zu nutzen;

-      aufgrund ihrer allgemeinen Grundlagen- und Methodenkenntnisse auch außerhalb ihrer engeren Ausbildungsrichtung in anderen Industriebereichen eine Berufschance erlangen können, die durch die Befähigung zur Weiterbildung abgesichert ist;

-      die zwischen Mensch und Technik, Technik und Umwelt sowie Technik und Sicherheit vorhandenen Beziehungen erkennen und sich der daraus folgenden gesellschaftlichen Verantwortung bewusst werden können und

-      in der Lage sein, sowohl selbständig als auch in interdisziplinären Gruppen kreativ zu arbeiten, Arbeitsgruppen effizient zu führen um Führungsaufgaben in Unternehmen übernehmen zu können.

-      Im Bakkalaureus-Studium sollen die Studenten solide und umfassende Kenntnisse in den mathematischen, informationstechnischen, und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen erwerben. Diese Kenntnisse bilden die Basis und Voraussetzung für das Magisterstudium. Darüber hinaus sollen sie den Absolventen auch nach dem Studium befähigen, sich in neue Fachgebiete und Technologien einzuarbeiten und neue Entwicklungen zu erkennen, zu verstehen und zu beurteilen. Vielfältige Wahlangebote ermöglichen es den Studenten, ihren Studienplan für das Magisterstudium nach persönlichen Neigungen zusammenzustellen und darüber hinaus auch Lehrveranstaltungen zu besuchen, die die gewählte Studienrichtung ergänzen oder die Urteilsfähigkeit, das Verantwortungsbewusstsein und die Allgemeinbildung fördern. Letzteres gilt vor allem für nichttechnische, z. B. sozial-, geistes- und wirtschaftswissenschaftliche Fächer sowie für Fremdsprachen.

(2) Die TU Bergakademie Freiberg verleiht nach bestandener Magisterprüfung gemäß der Prüfungsordnung für den Magisterstudiengang Geocomputing den Grad

Magister Scientiarum
(Abkürzung “M.Sc” )

In englischer Übersetzung entspricht dies dem

Master of Science.

§ 8
Inhalte des Magisterstudiums

(1) Das Magisterstudium umfasst naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Lehrveranstaltungen, aufbauend auf der Informatik.

(2) Ergänzend zur gewählten Studienrichtung hat der Studierende die Möglichkeit, je nach seinen individuellen fachspezifischen Neigungen und Berufswünschen sein Studium durch die Belegung von fakultativen Fächern auf seine Interessen hin auszurichten.

Anlage 1 enthält den Studienablaufplan für den Studienbeginn zum Wintersemester.

§ 9
Lehrveranstaltungen

(1) Die den Prüfungsfächern zugeordneten Lehrveranstaltungen (LV) bestehen in der Regel aus Vorlesungen (V), Übungen (Ü), Seminaren (S) und Praktika (P), deren Umfang in Semesterwochenstunden (SWS) angegeben wird. Eine Semesterwochenstunde bedeutet eine Lehrveranstaltungsstunde (in der Regel 45 min) je Woche während des Vorlesungszeitraumes eines gesamten Semesters. In den Vorlesungen werden theoretische Fachkenntnisse vermittelt. In den Übungen, Seminaren und Praktika wird der Vorlesungsstoff anhand analytischer, konstruktiver und experimenteller Beispiele und Aufgaben vertieft. 

(2) Die Pflicht- beziehungsweise Wahlpflichtmodule- im Magisterstudium bestehen aus Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Praktika im Umfang von 44 SWS (Pflichtmodule) und maximal 24 SWS (Wahlpflichtmodule) siehe Anlage 1.

(3) Die vorlesungsfreien Zeiten der Semester werden für Exkursionen, Intensivkurse   und Praktika sowie für die Anfertigung von Entwürfen, Belegen, Studienarbeiten, Projekten, experimentellen Arbeiten und Rechnerprogrammen genutzt.

(4) Der Student kann außerdem nach eigenem Ermessen andere, im Vorlesungsverzeichnis angebotene, Lehrveranstaltungen fakultativ belegen und sich ein Zertifikat ausstellen lassen.

(5) Gemäß §21 SächsHG werden Tutorien  auch in Form von internetbasierten Scripten, Übungsaufgaben und Testmöglichkeiten angeboten.

§ 10
Praktikum

(1) Der Erwerb berufsbefähigender Kenntnisse und berufspraktischer Erfahrungen ist einwesentliches Element der Ausbildung im Magisterstudiengang Geocomputing.

(2) Eine mindestens 6-wöchige relevante berufspraktische Ausbildung außerhalb der Hochschule ist nachzuweisen. Als geeignete Institutionen gelten Ingenieurbüros und andere private Betriebe, kommunale und staatliche Behörden bzw. Einrichtungen, die sich mit ingenieurgeologischen, geotechnischen und geoökologischen Aufgabenstellungen beschäftigen. Das Praktikum kann auch im Ausland absolviert werden.  Der Prüfungsausschuss und die Lehrenden stehen den Studenten bei der Suche und Auswahl von Praktikaplätzen beratend zur Seite.

(3) Der Nachweis dieses Praktikums ist eine Voraussetzung für die Zulassung zur letzten Fachprüfung.

§ 11
Gegenstand, Art und Umfang der Magisterprüfung

(1) Geprüft werden in den Fachprüfungen die Inhalte aller Lehrveranstaltungen des jeweiligen Fachgebietes (Moduls) unabhängig davon, ob sie Prüfungsvorleistung sind oder nicht.
Besteht eine Fachprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen, so sind diese mit Indizes versehen. (Anlage 1 Studienablaufplan Pflicht- und Wahlpflichtmodule). Alternative Prüfungsleistungen (AP) werden in der Regel in dem Semester, dem sie in Anlage 1 zugeordnet sind, abgelegt. Die erforderlichen Festlegungen zur Art und Ausgestaltung der laut Studienordnung jeweils zu erbringenden alternativen Prüfungsleistungen (AP) für die Fachprüfungen in den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen werden mit der Ankündigung der Veranstaltungen gemäß
§ 8 der Prüfungsordnung für diesen Studiengang bekannt gegeben. Schriftliche (SP) und mündliche Prüfungen (MP) sind gemäß dieser Studienordnung in dem unmittelbar dem Semester folgenden Prüfungszeitraum zu erbringen; das jeweilige Semester ergibt sich aus der Anlage 1.

(2) Die Fachprüfung oder Prüfungsleistung kann erst dann angetreten werden, wenn alle zugehörigen Prüfungsvorleistungen vorliegen. Die Anzahl der Prüfungsvorleistungen zu Prüfungsleistungen sind in Anlage 1 geregelt. Sie sind vor Antritt der letzten Prüfungsleistung in dem Fachgebiet zu erbringen. Die Lehrenden geben bei Beginn der jeweiligen Lehrveranstaltung bekannt, in welcher Art und Weise die Prüfungsvorleistungen zu erbringen sind (als Praktikabeleg, Hausarbeit, Referat, protokollierte praktische Leistung, mündlicher oder schriftlicher Leistungsnachweis etc.).

(3) Folgende Fachgebiete sind Gegenstand von vier Fachprüfungen:

Pflichtmodule (2 Pflichtprüfungen):

1.      Mathematik / Informatik                                                                     Gewichtung 2

2.      Geowissenschaften / Geoinformatik                                                    Gewichtung 2

Wahlpflichtmodule (2 Wahlpflichtprüfungen aus drei Wahlangeboten):

1.      Geotechnik                                                                                        Gewichtung 1

2.      Geoströmungstechnik / Speichertechnik                                              Gewichtung 1

3.      Bergbau / Spezialtiefbau                                                                     Gewichtung 1

(4) Anzahl und Art der Prüfungsleistungen ergeben sich aus Anlage 1. Die Note einer Fachprüfung ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Prüfungsleistungen. Eine Fachprüfung ist bestanden, wenn die Note mindestens ausreichend (4.0) ist. Die Note geht mit der Gewichtung FP(n) in die Gesamtnote (gewichtetes arithmetisches Mittel) für den Magisterabschluss ein.

§ 12
Magisterarbeit

Nach erfolgreicher Ablegung der letzten Fachprüfung ist eine selbständige wissenschaftliche Arbeit als Magisterabschlussarbeit anzufertigen. In der Magisterarbeit soll der Studierende seine Fähigkeiten zur selbständigen Bearbeitung und Lösung eines ingenieurwissenschaftlichen oder -technischen Problems seines Faches, insbesondere unter Einsatz von Methoden der Informatik und Computertechnik beweisen. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal sechs Monate. Einzelheiten dazu sind in der Prüfungsordnung für den Magisterstudiengang Geocomputing geregelt.

§ 13
Schlussbestimmungen

Diese Studienordnung tritt zusammen mit der Prüfungsordnung des Magisterstudienganges Geocomputing am Tage nach der Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der TU Bergakademie Freiberg in Kraft.

Ausgefertigt aufgrund der Beschlüsse des Fakultätsrates der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau vom 13.11.2001 und des Senats (B 21/8) vom 22. Januar 2002.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat mit dem Schreiben vom ...  – Aktenzeichen ... die Anzeige der Studienordnung bestätigt.

Freiberg, den

 

                                                                                  Prof. Dr.-Ing. Georg Unland

                                                                                  Rektor

 


Anlage 1: Studienablaufplan

Lehrveranstaltung

SWS

WS
1. Sem.

V/Ü/P

SS
2. Sem.

V/Ü/P

WS
3.
Sem.

V/Ü/P

LN

Pflichtmodul
Mathematik / Informatik

 

 

 

 

FP(2)

Angewandte Mathematik

Wahlpflichtfächer gem. Fächerkatalog 1

8

2/1/0

2/1/0

2/0/0

MP1(1)

Angewandte Informatik

Wahlpflichtfächer gem. Fächerkatalog 2

21

2/1/0

2/1/0

2/1/0

2/1/0

2/1/0

 

2/1/0

2/1/0

MP2(1)

Summe

29

8/4/0

6/3/0

6/2/0

 

Pflichtmodul
Geowissenschaften /Geoinformatik

 

 

 

 

FP(2)

Grundlagen Geowissenschaften

6

4/2/0

 

 

SP1(1)

Einführung in die Geophysik

2

 

2/0/0

 

MP2(1)

Multivariate und Geostatistik

4

2/2/0

 

 

AP3(1)

Geoinformationssysteme

3

 

2/1/0

 

AP4(1)

Summe

15

6/4/0

4/1/0

0/0/0

 

 

 

1 Fächerkatalog 1

Numerische lineare Algebra, FEM I, FEM II, Numerik partieller Differentialgleichungen, Räumliche Statistik, Nichtlineare Optimierung, geometrische Modellierung und graphische Systeme, Nichtlineare Iterationsverfahren und Parametereinschätzung, Inverse und schlecht gestellte Probleme

2 Fächerkatalog 2

Rechnernetze, Kommunikationsdienste I und II, Informationssysteme, Multimedia I und II, Datenbanken II, Virtual Reality, Verteilte Software, Verteilte Systeme, Parallel Computing, Graphik und Design, Advanced Programming, Software Technologie

 


Wahlpflichtmodule

Aus den nachfolgenden drei Modulen sind zwei auszuwählen und zu belegen.

Lehrveranstaltung

SWS

WS
1. Sem.

V/Ü/P

SS
2. Sem.

V/Ü/P

WS
3.
Sem.

V/Ü/P

LN

Modul Geotechnik

 

 

 

 

FP(1)

Theoretische Grundlagen der Geomechanik

3

 

2/1/0

 

MP1(1)

Mechanische Eigenschaften der Lockergesteine

3

2/1/0

 

 

PVL

Mechanische Eigenschaften der Festgesteine

2

 

1/0/1

 

PVL

Numerische Berechnung und computergestützte Dimensionierung in der Geotechnik

2

 

1/1/0

 

AP2(1)

Summe

10

2/1/0

4/2/1

0/0/0

 

Modul Geoströmungstechnik / Speichertechnik

 

 

 

 

FP(1)

Einführung in die Geoströmungstechnik

3

2/1/0

 

 

PVL

Numerische Modellierung von Strömungs- und Transportprozessen

2

 

1/1/0

 

AP1(1)

Stofftransport im Grundwasser

4

 

 

2/0/2

MP2(1)

Ausgewählte Probleme
der Förder- und Speichertechnik

4

 

2/0/0

0/2/0

MP3(1)

Summe

13

2/1/0

3/1/0

2/2/2

 

Modul Bergbau / Spezialtiefbau

 

 

 

 

FP(1)

Einführung in Geotechnik und Bergbau

3

2/0/0

0/1/0

 

PVL

Baustoffe und

Dichtungsmaterial

2

 

 

2/0/0

PVL

Computergestützte Bergbauplanung

2

 

 

1/1/0

SP1(1)

Numerische Berechnung und computergestützte Dimensionierung im Bergbau und Spezialtiefbau

4

 

1/1/0

1/1/0

AP2(1)

Summe

11

2/0/0

1/2/0

4/2/0

 

 


Legende zur Anlage 1

SWS               Semesterwochenstunde

V/Ü/P              Vorlesungen/Übungen/Praktika (Angabe in SWS)

LN                  Leistungsnachweis

PVL                Prüfungsvorleistung gemäß Prüfungsordnung

 

Prüfungsleistung / Fachprüfung1 gemäß Prüfungsordnung

 

                        MP                  Mündliche Prüfungsleistung

                        SP                   Schriftliche Prüfungsleistung

                        AP                   Alternative Prüfungsleistung

 

MPn(x), SPn(x), APn(x)            Prüfungsleistung n (Gewichtung)
           Bei mehreren Prüfungsleistungen für eine Fachprüfung gibt n die laufende Nummer der einer Fachprüfung zugeordneten Prüfungsleistung an.                   

 

FP (x)                                     Fachprüfung (Gewichtung )

(setzt sich aus mehreren Prüfungsleistungen zusammen)

MP(x), SP(x), AP(x)              Fachprüfung (Gewichtung)

 

 

 

 

 



1 Fachprüfungen setzen sich aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen in einem Prüfungsfach oder einem fachübergreifenden Prüfungsgebiet zusammen.